Bei Darstellungsproblemen klicken Sie bitte hier
Blizzlicht 2/2018
Liebe Leserinnen und Leser,

Condor revolutioniert sein Mahlzeitenkonzept in Richtung mehr Auswahl, individueller Geschmack, weniger Verpackung. Excite entwickelte einen Namen und ein Gestaltungskonzept für die neuen „Helden der Lüfte“, das wir Ihnen in unserem ersten Artikel vorstellen. Wieso Heldenstories gerade das Land der Kommunikation im Sturm erobern, erfahren Sie in unserem Kapitel über Storytelling. Im Interview lernen Sie einen heroischen Kämpfer der Tatookunst kennen. Und wie Sie selbst zum Alltagshelden werden, erfahren Sie bei unseren 5 Tipps zur Müllvermeidung. Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Sommer – ob mit oder ohne WM-Helden!
 
Ihre Excite Werbeagentur
Helden der Lüfte. Excite brutzelt Ideen für das neue Mealkonzept von Condor.
Condor wirft die aktuellen Gerichte auf der Kurz- und Mittelstrecke über Bord und ersetzt diese durch ein neues Mahlzeitenangebot. Zehn internationale Lieblingsgerichte sind hier ab sofort die Helden auf der Speisekarte: Knusprige Schnitzel, köstliche Pasta, würziges Thai Curry – die neuen Mahlzeiten sind zum Abheben lecker, bieten mehr Auswahl und Inhalt für jeden Geschmack und kommen mit weniger Verpackung aus. Das neue Genusserlebnis an Bord ist damit auch deutlich nachhaltiger.
 
Genusslandung für Excite!
Excite entwickelte für das neue Mahlzeitenangebot den Namen und das Designkonzept. Tagelang brutzelten wir in unserer Kreativ-Küche und entwickelten eine Vielzahl an Ideen für Name, Key Visual und Design. Unsere Gewinner-Kreation, die von Condor ausgewählt wurde: Taste the World. Der Begriff passt bestens zu Condor als Urlaubsflieger und spiegelt die internationale Vielfalt des Mahlzeitenangebots wider.
 
Taste the World: Weltküche zum Anbeißen.
Die Gestaltung des Key Visuals symbolisiert die Weltkugel und unterstreicht damit den Konzeptgedanken. Durch die Auswahl verschiedener Schrifttypen werden jeweils die Begriffe „Taste“ und „World“ hervorgehoben. Das Sunny Heart verweist auf die Konzernzugehörigkeit.
 
Appetitanregend: Unser Konzept.
Das Gestaltungskonzept ist an eine Menütafel aus der Gastronomie angelehnt. Die weiße, durchbrochene Schrift erinnert an die Kreide, mit der die täglich frischen Gerichte ausgelobt werden. Der dunkle Hintergrund symbolisiert die Schiefertafel. So entsteht ein hochwertiger, edler und moderner Look, der gleichzeitig eine ideale Präsentationsfläche für die Menüs bietet. Durch die Inszenierung mit verschiedenen Zutaten werden Qualität und Frische transportiert. Damit rücken wir Bordverpflegung in ein ganz neues Licht und wecken Appetit beim Betrachter. Und die Fluggäste, die die Gerichte bis zu 24 Stunden vorab buchen, können in Zukunft schon an Bord ein Stückchen Urlaubsfreude genießen.
Vom Hype zum Hero. Wie Storytelling die Kommunikation erobert.
Der Begriff Storytelling ist in aller Munde. Das Verkaufen mit guten Geschichten gilt als die neue Allzweckwaffe. Dabei ist Storytelling so alt wie die Menschen selbst. Mit Geschichten vertrieben sich bereits die Höhlenmenschen die Zeit am Lagerfeuer, durch Heldenepen und Mythen wird seit Jahrhunderten kulturelles Wissen von einer Generation an die nächste weitergegeben. Was erzählt wird, zählt. Eine Story lädt eine Nachricht mit Emotionen auf, ist dadurch interessanter und lässt sich leichter merken als pure Fakten. Werber nutzen Storys schon lange als Mittel der Kommunikation, um Markenbotschaften zu transportieren.
 
Alter Hype in neuen Schläuchen?
Warum der neue Hype? Zum einen wird das Dickicht der Werbebotschaften immer undurchdringlicher. Unser Hirn filtert gezielt, meist dringen nur noch Botschaften durch, die uns emotional erreichen – eben mit einer Story. Zum anderen kommt hinzu, dass digitale Medien die ideale Plattform zum Storytelling bieten. Aus guten Storys leitet sich immer wieder neuer Content ab, Marken werden durch Interaktionen viel intensiver erlebbar, als dies mit klassischen Medien möglich ist. Zudem sorgt eine prägnante Story für Wiedererkennbarkeit.
 
Gute Stories brauchen Helden. Oder Helfer.
Was macht eine gute Story aus? Sie muss glaubhaft sein und fesseln. In einer guten Story ist die Marke oder das Produkt der Held, welche bestimmte Herausforderungen meistern und Probleme lösen. Erfolgreiche Helden verkörpern bestimmte Archetypen. Hier ist essentiell, dass der entsprechende „Held“ auch zur Marke passt. So positioniert sich Nike erfolgreich als Kämpfernatur, Red Bull kennt man als herausfordernden Rebellen und Nivea als fürsorgliche Helferin, die Schutz spendet. Mit spannenden Geschichten wird so immer wieder interessanter Content generiert, der Kunden auf unterschiedlichsten Plattformen erreicht, in Interaktion tritt und damit den Kunden an sich bindet.
Bestechend! Interview mit dem Tattookünstler Federico über Heldentaten, die unter die Haut gehen.
Zu sehen ist das Team von Paztattoo. V.l.n.r.: Gastkünstler Tin, Federico und Ruth, deren kleine Tochter, Mitarbeiterin Duna und Gastkünstler Ramiro.
( Zu finden auch auf Instagram: @
paztattoo_wiesbaden@tin_machado, @federico__paz
@ramiro.tattooer@duna_af)
Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?
Glück. Oder Schicksal, wie man will. Ich habe mich schon mit 12 Jahren mit den Kajalstiften meiner Mutter bemalt (die sich über meinen horrenden Verbrauch ihrer Stifte ärgerte). Bilder auf der Haut haben mich einfach schon immer fasziniert. Sobald ich aus der Schule war, bin ich nach Miami gezogen, um Kunst zu studieren. Dort habe ich durch Zufall einen Bekannten aus meiner Heimatstadt in Argentinien wiedergetroffen, der ein Tattoostudio hatte. Ich habe das Studio gegen den Vorlesesaal getauscht, und dort die Kunst gelernt, die ich eigentlich schon immer ausüben wollte. Mittlerweile bin ich seit ca. 15 Jahren Tätowierer, und es hört einfach nicht auf, mir Spaß zu machen. Das ist wohl, was man Leidenschaft nennt.

Was bedeutet Kreativität für dich und welchen Stellenwert hat sie bei deiner Arbeit?
Kreativität ist alles. Bei uns werden niemals Kopien von den Vorlagen unserer Kunden gestochen. Wer ein Tattoo möchte, erklärt uns seine Idee. Das kann ein bestimmtes Motiv sein, aber auch nur eine Stimmung, ein Farbwunsch oder die Umsetzung eines Gefühls oder einer Geschichte. Und wir entwerfen dann was daraus.
 
Welche Herausforderungen erlebst du tagtäglich in deinem Beruf?
Das Schwierigste ist es, Kunden zu erklären, wie wir arbeiten. Wir setzen eine Idee in unserem persönlichen Stil um. Manche Kunden erwarten, dass wir reine Dienstleister sind, die ihre Vorstellungen zu hundert Prozent umsetzen. Das tun wir aber nicht, wir nehmen diese Vorstellungen als Basis, und die Umsetzung muss uns überlassen bleiben. Natürlich ändern wir unsere Designs oder machen mehrere, wenn das erste nicht gefällt. Aber jeder Tätowierer bleibt bei seinem Stil.
 
Welches Motiv würdest du gerne mal stechen?
Es geht mir nicht um bestimmte Motive. Was mich reizt, ist ein Tattoo, das sich über mehrere Körperteile erstreckt: Etwa über den Arm und den Oberkörper oder über beide Beine, so dass ich die Körperlinien aufbrechen und mit Zusammengehörigkeit und Unabhängigkeit der Designs spielen kann.
 
Hast du dir selber schon ein Tattoo gestochen?
Nein, das ist einfach zu umständlich – und langweilig. Ich möchte lieber die Werke anderer Künstler auf mir sehen.
 
Deine bisher schönste Arbeit und wieso?
Ich habe kein Lieblingstattoo. Jede Arbeit, hinter der eine interessante Idee steht und bei der ich möglichst viel Freiheit in der Gestaltung habe, gefällt mir.
 
Was macht einen guten Tattoo-Künstler aus?
Da gibt es viele Faktoren, von der Hygiene über das Handwerk bis zur Kreativität. Heute, wo soziale Netzwerke die Arbeit und das Leben von Tätowierern allen zugänglich machen, kommt aber noch etwas sehr wichtiges hinzu: Neue, junge Tätowierer sollten versuchen bescheiden zu bleiben, so spießig das klingt. Vielen geht es um den Ruhm und um den Rock’n’Roll-Lifestyle, nicht um das Tätowieren selbst. Das ist der falsche Ansatz. Das ist es, was das Tätowieren zum Trend macht, zu schlechter Qualität führt und am Ende zum Ausverkauf. Tattoos sind eine Underground-Kunst, und das sollten sie am besten auch bleiben.
 
Was ist das Schönste an deinem Beruf?
Freiheit. Man kann arbeiten wo man will, in so gut wie jedem Land sind Gastkünstler willkommen. Und man hat die Freiheit der Gestaltung, was auch eine sehr große Freiheit ist.
 
Was war die lustigste Situation in deiner Karriere?
Ich habe sieben Jahre in Miami Beach gearbeitet, meine Schicht war von 18:00 bis 4:00 nachts (ja, wir haben Schicht gearbeitet!). Da kommt man um lustige und völlig unglaubliche Situationen gar nicht herum. 

Beschreibe deinen Stil und was macht ihn einzigartig?
Ich glaube nicht, dass mein Stil wirklich einzigartig ist. Aber beschreiben würde ich ihn als surrealistisch, graphisch und ein bisschen abstrakt. Und mit viel Farbe.
 
Gibt es Trends, die sich für 2018 abzeichnen?
Für mich ist der Trend, dass es keinen Trend gibt. Trends produzieren das Erwartete, und für mich ist immer das Unerwartete das Beste. Ich entwickle meinen Stil immer weiter. So kommt es, dass Kunden, die vor 4 Monaten einen Termin bei uns ausgemacht haben und heute bei mir im Studio stehen, ihren Entwurf sehen und sagen: Das habe ich nicht erwartet. Das ist das Beste, was mir passieren kann, denn was sie da Unerwartetes sehen, gefällt ihnen. Meistens.
 
Einfach heldenhaft – 5 Tipps zur Müllvermeidung.
Als  Konsum- und Wegwerfgesellschaft produzieren wir unfassbar viel Abfall. Es gibt zwar ein umfassendes System für Trennung und Recycling. Aber Hand aufs Herz, der beste Müll ist doch der, der erst gar nicht entsteht. Viele Unternehmen achten verstärkt auf Nachhaltigkeit und wir finden es toll, dass unser Kunde Condor bei seinem neuen Mealkonzept mit deutlich weniger Verpackung auskommt. Aber jeder von uns kann Alltagsheld in Sachen Müllvermeidung werden. Hier ein paar Tipps, die zeigen, dass dies gar nicht viel Mühe macht.
1. Einkauf? Kommt nicht in die Tüte.
Wir alle gehen fast täglich eine Kleinigkeit einkaufen und jeder kennt die Situation, dass aus der Kleinigkeit gerne schnell 10 Kleinigkeiten werden, die sich dann nicht mehr so einfach transportieren lassen. Statt zur Wegwerf-Plastiktüte zu greifen, am besten immer einen Stoffbeutel dabei haben. Die gibt es in so kleinen Formaten, das sie wirklich immer zu transportieren sind. Eine kleine Mühe, die Großes bewirkt.
 
2. Sharing is Caring.
Es gibt Dinge in unseren Haushalten, die wir total selten brauchen und benutzen,
z. B. die Bohrmaschine, das Campingzelt etc. Trotzdem besitzen wir all diese Dinge und entsorgen sie eines Tages. Aber warum können wir diese Gegenstände nicht einfach mit Freunden und Nachbarn teilen? Sich etwas ausleihen? Das ist bei Weitem günstiger und vor allem umweltschonender.
 
3. Verpackungsmüll adé
Der Internethandel boomt und so auch der Verpackungsmüll.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen ist an dieser Stelle eigentlich ganz einfach: Lokal im Einzelhandel kaufen, auf sinnlose Umverpackungen verzichten und einmal mehr überlegen, ob man tatsächlich
etwas Neues benötigt.
 
4. Umweltbewusster Coffee to go
Coffee to go ist ein ungebrochen heißer Trend. So heiß, dass jedes Jahr 2,8 Milliarden To-Go-Becher im Müll landen. Es gibt viele umweltschonende und dazu noch hippe Mehrwegbecher, die bei unzähligen Kaffeeketten und Bäckereien sogar gefüllt werden. Das Prinzip lässt sich auch auf andere Lebensmittel übertragen.
So lassen sich die Hipster inzwischen ihr Eis nicht mehr im Becher, sondern in der mitgebrachten Tupperdose servieren.
 
5. Plogging – dem Müll hinterherlaufen!
„Plogging“ heißt die neue Trendsportart, die aus Schweden kommt. Der Begriff setzt sich übrigens aus den Begriffen „Jogging“ und dem schwedischen Wort „Plocka“ (aufräumen, aufsammeln, aufheben) zusammen. Ins Leben gerufen wurde der neue Trend durch den Umweltaktivisten Erik Ahlström, der sich über Abfall in Stockholms Parks und Straßen ärgerte. Er organisierte Jogging-Gruppen, die sich bei ihren Touren nicht nur fit halten, sondern – ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken – die Stadt von Müll befreien. Beim Müll auflesen werden zusätzlich noch gezielt Beine und Po trainiert. Ein Workout, das sicherlich auch unseren Städten und Städtern gut tun würde.
Hat Ihnen diese Newsletter-Ausgabe gefallen? Ihre Kritik und Ihre Anregungen helfen uns, diesen Service weiter zu verbessern. Senden Sie einfach eine E-Mail an hello@excite-werbeagentur.de.
DAS KLEINGEDRUCKTE ZU UNSEREM NEWSLETTER

Haftungsausschluss:
Die Inhalte dieses Newsletters dienen lediglich der Information und stellen ausdrücklich keine Beratung dar. Alle Angaben und Informationen sind ohne Gewähr. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte sowie der Inhalte externer Internetseiten übernehmen wir keine Haftung.


Wir verarbeiten Ihre Daten nur so lange, wie es zur Erfüllung unseres Vertrages oder geltender Rechtsvorschriften sowie der Pflege unserer Beziehung zu Ihnen erforderlich ist. Geschäftliche Unterlagen werden entsprechend den Vorgaben des Handelsgesetzbuches und der Abgabenordnung höchstens 6 und 10 Jahre lang aufbewahrt.
 
Solange Sie nicht widersprechen, werden wir Ihre Daten zur Pflege und Intensivierung unserer vertrauensvollen Geschäftsbeziehung zu beiderseitigem Vorteil nutzen. Sollten Sie die Löschung Ihrer Daten wünschen, werden wir Ihre Daten unverzüglich löschen, soweit der Löschung nicht rechtliche Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.


Probleme mit Links? Einige E-Mail-Programme beschädigen Links durch Umbrüche. Hierbei empfehlen wir Ihnen, den Link mittels „Kopieren und Einfügen" direkt in Ihren Browser einzugeben.
 
Empfehlen Sie uns weiter! Einfach diese E-Mail an Ihre Freunde und Bekannten weiterleiten!

Anmelden zum Newsletter: Bitte eine E-Mail mit dem Betreff  „Anmelden" an
hello@excite-werbeagentur.de.
 
Abmelden des Newsletters? Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.
 
Vollständiges Impressum: http://www.excite-werbeagentur.de/#/impressum
Wenn Sie keinen Newsletter mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte hier.
Angaben gemäß § 5 TMG
Excite Werbeagentur GmbH
Hanauer Landstraße 175 – 179
60314 Frankfurt am Main

Vertreten durch
Jürgen Karcher, Geschäftsführer
Susanne Karcher, Geschäftsführer

Telefon: +49 69 9043093-0
Telefax: +49 69 9043093-69
E-Mail: hello@excite-werbeagentur.de
Registereintrag
FFM HRB 95271
USt-ID Nr. DE 286 329 032

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55
Abs. 2 RStV
Jürgen Karcher, Geschäftsführer