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Blizzlicht 1/2019
Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr ist zwar schon ein paar Tage alt, aber sicher stecken auch Sie noch voller Elan. Was sind Ihre Vorhaben und Perspektiven für 2019? Für Excite beginnt das Jahr mit besten Aussichten. Wir sind umgezogen in die Uhlandstraße 38 und genießen von hier neue Einblicke und Ausblicke. Einsichten in den Umgang mit Ressourcen bietet das Thema Ecodesign, über das wir berichten. Der Künstler Klaus Hagmeier öffnet uns den Blick für verrückte Realitäten und Excite-Mitarbeiter lassen uns ihre Gegenstände mit besonderer „Umziehungskraft“ entdecken. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2019 voller interessanter Entdeckungen und viel Spaß beim Lesen!

Ihre Excite Werbeagentur
Beste Aussichten zum Jahresstart. Excite entdeckt Neuland.
Sieben Jahre waren wir auf der Hanauer Landstraße zu Hause. Eine bewegte Zeit voller schöner Erlebnisse und Begegnungen. Wir haben das Viertel wachsen und werden sehen. Von der Lottermeile zum Kreativ-Kiez mit der höchsten Werberdichte Frankfurts. Kollegen kamen, gingen, kamen wieder. Kunden kamen und blieben, gerne auch zum Mittagessen in den benachbarten Restaurants. Wir haben mit voller Begeisterung tolle Kreationen entwickelt. Blut, Schweiß und Tränen in Pitches gesteckt, viele Flaschen geköpft, noch mehr Kuchen verdrückt, alles in allem eine inspirierende Zeit verbracht.
Neuland erobern.
Höchste Zeit für neues Terrain. Wir sind umgezogen in die Uhlandstraße 38.
Vom Industrieloft in den Stilaltbau, mitten ins Multi-Kulti-Ostend. Die dritte Etage bietet uns rundum neue Perspektiven. Für die einen den Blick auf die EZB und die Nähe zum Main, für die anderen den Blick auf die Skyline von Downtown Mainhattan. Für uns alle Raum zum Wohlfühlen und Raum für frische Ideen. Die neue Umgebung inspiriert ungemein. Derzeit erkunden wir noch unser Terrain: neue Geschäfte, neue Restaurants, neue Kioske. Was geblieben ist: die Espressomaschine für den leckersten Cappuccino im Viertel. Kommen Sie doch mal vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ecodesign. Neue Perspektiven für Planet Erde.
Die Menschen entnehmen der Erde die Rohstoffe, um sie für ihre Zwecke zu nutzen. Was geben sie zurück? Berge von Müll, Meere voller Mikroplastik und Luft voller Schadstoffe. Die Ressourcen sind begrenzt. Würden alle Menschen heute so leben wie wir in Europa, bräuchten wir drei Planeten von der Qualität der Erde. Immer mehr Menschen bemühen sich daher, möglichst ressourcenschonend zu leben. Stichwort Zero-Waste und ökologischer Fußabdruck.
Globale Bewegung.
Ecodesign ist Wegweiser für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Designer und Produzenten sind gefragt, Produkte, Systeme, Infrastrukturen und Dienstleistungen zu entwickeln. Nachhaltigkeit, minimale Umweltbelastung und faire soziale Bedingungen stehen dabei im Mittelpunkt. Designer werden damit zum Vermittler zwischen Umwelt, Konsumenten und Wirtschaft. Ecodesign ist elementar für die Lebensqualität zukünftiger Generationen und kann schon an verschiedenen Hochschulen als Studienfach gewählt werden.

Bundespreis Ecodesign.
Um den Fokus auf dieses Thema zu lenken, haben das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt den Bundespreis Ecodesign ins Leben gerufen. Überzeugung der Jury ist, dass es maßgeblich vom Design abhängt, wie sich Produkte und Dienstleistungen auf die Umwelt auswirken. Der Bundespreis Ecodesign zeichnet nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus. Die nominierten und prämierten Beiträge werden in einer Wanderausstellung präsentiert, um zu neuen Ideen zu inspirieren. Im November 2018 wurden insgesamt neun Beiträge mit dem Bundespreis Ecodesign prämiert.

Gewinner 2018.
Ausgezeichnet wurden unter anderem: Das Zellulosepapier von COMPOSTELLA, das durch seine besonderen Eigenschaften Frischhalte-, Alufolie und Backpapier ersetzen kann. In der Herstellung und Entsorgung ist das Papier um ein Vielfaches umweltfreundlicher. SHIFT6m, ein modular aufgebautes Smartphone, wurde von der Jury als Leuchtturmprojekt bezeichnet. Klick- und Schraubverbindungen erleichtern die Reparatur der Komponenten und tragen zu einer Verlängerung der Lebensdauer bei. Das Unternehmen hat zudem ein Pfandsystem für die Geräterückgabe eingerichtet. Weitere Auszeichnungen bekamen die Projekte für kostenlosen Refill von Leitungswasser und SHARDS, aus Bauschutt und recyceltem Glas gebrannte Fliesen, die zudem noch positive Energieeigenschaften besitzen. Jedes Produkt in Sachen Ecodesign ist ein Schritt in eine bessere Welt.
Blick in eine Realität, die es nicht gibt. Interview mit dem Künstler Klaus Hagmeier.
Was machst du beruflich?
Ich war schon immer Künstler und habe versucht, meine Ideen umzusetzen. Ursprünglich komme ich von der Bildhauerei, dann kam ich über die Werbung zur Fotografie. Heute betätige ich mich als Video-Künstler und Maler.

Was bedeutet für dich Kunst?
Der bekannte Jazzbassist Charlie Haden hat mal gesagt: „Beim Musik machen geht es ums Zuhören.“ Dieser Satz hat für mich eine unglaubliche Dimension. Es geht um das Zusammenspiel, die Aufmerksamkeit für andere. Beim Fotografieren ist die Kunst für mich, die Seele eines Menschen einzufangen. Beim Aquarell malen, was ich im Moment hauptsächlich betreibe, ist die Kunst, dass es im Kopf völlig strukturiert sein muss. Am Ende sieht alles aus wie Zufall. Aber es muss von Anfang an akribisch geplant sein. Paul Klee hat mal ein Aquarell gemalt von einer Gießkanne. Die Art, wie das Papier die Farbe fließen lässt, das sieht alles so zufällig aus, ist es aber nicht. Kunst bedeutet, dass der Künstler den Zufall in den Griff bekommt. Sehr gute Kunst fängt dann an, wenn man es nicht mehr ganz erklären kann (Wynton Marsalis). Dem stimme ich zu 100% zu.

Was inspiriert dich?
Das Leben. Alles. Mich interessiert alles. Wie alles funktioniert. Ich guck mir alles an und frage mich, wie könnte ich das besser machen? Ich finde das Leben das Spannendste überhaupt. Mich fasziniert total die Natur und deren Formgebung. Die physikalischen Gesetze: Warum fliegt ein Vogel? Warum kann eine Schwalbe so wahnsinnig fliegen? Warum kann aber trotzdem ein Habicht einen Singvogel schlagen? Das sind ja alles, wie soll ich sagen, Vorgänge, die einfach toll sind.

Was hat dich zum Malen inspiriert?
So seltsam es klingt: eine Panikattacke. Ich war Skifahren und es war so neblig, dass ich meine Füße nicht mehr gesehen habe, meine Skier, den Berg. Mir wurde schlecht, mein Herz raste, ich musste ärztlich versorgt werden. Aber diese Ästhetik – als meine Füße und der Berg im Nebel verschwammen, das war dieser Blick in eine Realität, die es gar nicht gibt. Und das hat mich damals unglaublich inspiriert. Diese Ästhetik spiegelt sich jetzt in meinen Bildern. Die haben alle diesen Schleier und sie enden immer in Weiß …

Was bedeutet für dich Kreativität?
Seit meiner Kindheit fing ich an, Dinge anders zu gestalten, als von mir verlangt wurde. Das wurde meine Quelle der Kreativität. Als Art Director in einer Werbeagentur konnte ich mich voll austoben. Ideen zu entwickeln war für mich keine Arbeit, sondern Spaß. Erst als die Ideen sich finanziellen Aspekten unterordnen mussten, bin ich ausgestiegen. Wenn Ideen zur Dienstleistung verkommen, ist das der Tod jeder Kreativität. Kunst ist immer auch nur Andeutung. In meinen Videos sage ich, okay, ich erzähl euch all das. Ihr müsst nur genau hinschauen. Die Videos sind ganz spärlich ausgestattet. Du siehst ganz wenig drauf, aber das wenige, was du siehst ... also wenn es regnet, regnet es nicht umsonst. Und der Regen hat eine Bedeutung, das Laub hat eine Bedeutung, der See hat eine Bedeutung. Ich spiele ganz viel mit Wasser, weil es für mich DAS Element ist.

Was ist der spannendste Moment in deinem Schaffensprozess?
Also der spannendste Prozess ist die Angst vor dem weißen Blatt Papier. Oder vor dem Nichts. Wie fange ich einen Film an? Also diesen Einstieg zu finden, da habe ich nach wie vor große Probleme. Diesen ersten Schritt zu tun. Beim Aquarell kann der erste Schritt schon tödlich sein. Der ist auch oft tödlich, weil der erste Strich schon immer falsch ist. Das merke ich zwar immer erst ein bisschen später, aber ich habe nach wie vor diese Angst.

Was ist das schönste an deiner Arbeit?
Dass es nie das gleiche ist. Das habe ich aber mein ganzes Leben durch geschafft. Das ist ein Traum. Kein Foto ist das gleiche. Kein Bild, kein Video.

Was ist dein Lieblingswerkzeug?
Der Leatherman. Weil ich den jeden Tag brauche. Alles was ich sehe, repariere ich. Ich komme in ein Hotelzimmer, merke, dass die Türklinken locker sind. Dann kommt der Leatherman raus. Bei uns haben sie am Sonntag in der Eingangstür das Tor kaputt gerissen, da musste ich die Schrauben rausholen. Ich gehe in den Wald, ich hab neulich einen Tannenzweig für den Christschmuck meiner Frau – abgesägt. Da ist eine Säge dran. Also ich fühle mich nackt, wenn ich den nicht habe.
Gegenstände mit Umziehungskraft. Was wird eingepackt?
Klar, ein Umzug bringt frischen Wind ins Leben und schafft neue Perspektiven. Aber für viele von uns gibt es auch Dinge, ohne die man nicht umziehen möchte, die uns schöne Erinnerungen bescheren oder für uns „zu Hause“ ausmachen. Excite Mitarbeiter verraten uns, welche Gegenstände in ihrem Leben besondere „Umziehungskraft“ besitzen.
Jürgen: Wenn es Nacht wird, strahlt die Ilios.
Meine Ilios wohnt nun schon seit fast vier Jahrzenten bei mir. Sie hat auch schon den einen oder anderen Umzug mitgemacht. Berühre ich sie nur leicht, strahlt sie mit dem Mond um die Wette. Einfach wunderbar, danke an Ingo Maurer, den Erfinder dieser sinnlichen Leuchte.
Jörn: Telefunken Stereo Musiktruhe mit Radio und Plattenspieler.
Gefunden haben wir das Schmuckstück auf dem Sperrmüll. Die Nachbarn meiner Eltern wollten die Musiktruhe nach einer Wohnungsauflösung einfach so wegwerfen. Ich hatte noch Platz im Kofferraum und habe sie kurzerhand mitgenommen. Seitdem ist die Musiktruhe fester Bestandteil unserer Wohnungseinrichtung und schon mindestens dreimal mit umgezogen. Erst wenn wir einen Stellplatz hierfür gefunden haben, sind wir richtig eingezogen. Das schlichte Design, ganz in dunklem Eichenfurnier gehalten, strahlt eine gemütliche Wärme aus und lässt sich wunderbar mit alten oder neuen Möbeln kombinieren. Das integrierte Radio lässt sich elegant hinter einer Blende verbergen und unten ist neben einem Stauraum noch ein Plattenspieler versteckt.
Verena: The Book is the Bible.
Im Leben zieht man aus den verschiedensten Gründen immer wieder um – im Schnitt 4,5 mal. Kisten ein- und auspacken gehört also zum Leben dazu. Für mich sind dies vorwiegend Bücherkisten. Denn meine Bücher möchte ich immer um mich haben. Mit manchen verbinde ich bestimmte Ereignisse oder Orte (z. B. im Urlaub gekaufte Bücher oder Geschenke von Freunden). Andere lese ich einfach immer wieder. Dazu gehört für mich Agatha Christies Mord im Orientexpress, das ich jedes Weihnachten wieder lese. Oder auch Jane Austens Stolz und Vorurteil, das ich zum ersten Mal zu Schulzeiten und seitdem immer wieder gelesen habe. Sie gehören zu mir und meinem Leben wie alte Freunde, die durch verschiedene Stationen im Leben mit mir gegangen sind. Für mich bedeuten meine Bücher nicht nur Entspannung und Gemütlichkeit, wenn ich abends oder am Wochenende auf dem Sofa lese; sie sind auch ein Stück Heimat und Sicherheit, denn sie erinnern mich an glückliche Zeiten und geben Geborgenheit, da ich weiß, was mich beim Lesen erwartet, aber trotzdem jedes Mal etwas Neues entdecken kann. Wenn diese Bücher in meiner neuen Wohnung in die Bücherregale eingeräumt sind, bin ich in meinem neuen Lebensabschnitt angekommen.
Sabine und das Kellerkind.
Haben Sie auch dieses eine Möbelstück, das jeden Umzug mitmacht, es aber nie in die Wohnung schafft? Das ist bei mir ein hässlicher kleiner Hocker. Gewellte Beine, rotes Sitzkissen aus Samt. Ein Kollegen-Geschenk aus den 90ern (Hoffentlich liest das jetzt keiner von denen). Damals war das Ding so todschick, dass man sich schon wenige Monate später daran satt gesehen hatte. Beim nächsten Umzug hatte ich den Hocker im Gepäck, aber mein Freund verwehrte ihm den Zutritt. Also landete er im Keller. Also, der Hocker. Auch beim nächsten Umzug konnte ich mich nicht vom Hocker trennen. Obwohl er für nichts zu gebrauchen ist. Für die Party zu niedrig. Als Blumenbank eine zu gebogene Sitzfläche. So wanderte das Ding von Keller zu Keller. Bis heute. Vielleicht bekommt er später mal einen Ehrenplatz im Altersheim, um mich an meine wilden 90er zu erinnern. Der Geruch, der ihm aber inzwischen anhaftet, erinnert eher an die Kellergewölbe der letzten 30 Jahre.
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