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Blizzlicht 3/2017
Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer neigt sich dem Ende zu und wenn er vom Wetter her sicher nicht berühmt war, gibt es doch einige Highlights, auf die man gerne zurück blickt. Ein Picknick im Grünen, ein Open Air Konzert, ein schönes Straßenfest oder ein Freiluftevent. Wir erinnern uns gerne an die jährliche Oberurseler Feyerey, ein mittelalterliches Spektakel, für das wir ein komplettes Marketing-Paket geschnürt haben. Nicht nur das Mittelalter, auch die neuere Vergangenheit erlebt derzeit ein Comeback. Im Trendreport „Retro“ klären wir warum. Im Interview erläutern uns zwei Kochbuchautorinnen, warum Rezepte wie Omas Schöppklöß besonders heiß sind. Und unsere Reiseerinnerungen inspirieren Sie vielleicht für Ihren bevorstehenden Herbst-Wintertrip.
 
Schöne, nostalgische Rückschau wünscht Ihnen
 
Ihr Excite-Team


Unsere Themen
Mächtig mittelalterlich. Excite rüstet die Oberurseler Feyerey mit Werbemaßnahmen aus.
Es war wild, es war bunt, es ging ruppig zu – das Mittelalter fasziniert uns. Schon als Kinder spielten wir Ritter und Prinzessin. Aber auch viele Erwachsene sind begeisterte Fans, Mittelaltermärkte boomen. Ritterlich ging es auch wieder im Vordertaunus zu, als der Mittelalterverein Ursellis Historica im August zum 9. Mal die Oberurseler Feyerey veranstaltete. Turniere, Speerkämpfe, Falknervorführungen, Feuerschlucker und Bands versetzten die Teilnehmer und Zuschauer auf der Wiese am Bachpfädchen in eine ferne Zeit.

Excite Werbeagentur sorgte auch in diesem Jahr mit einem umfassenden Paket an Werbemitteln dafür, dass die Fans von nah und fern angeströmt kamen. Das Key Visual – ein Ritter in Rüstung auf einem Pferd – katapultiert den Betrachter sofort ins Mittelalter. Rundum mittelalterlich sind auch Schrift sowie weitere Gestaltungselemente. Plakate, Anzeigen und Flyer trafen den Fan mitten ins Herz und machten das Ritterfest im ganzen Umland bekannt.
Faszination Früher.
Warum Retro 2017 wieder hip ist.
Sneaker der 70er Jahre, Blousons aus den 80ern, Polaroidfilter auf Instagram, alte Filme und Spots, die in den sozialen Medien geteilt werden: Der nostalgische Blick zurück ist allgegenwärtig. Überall wimmelt es nur so von Dingen, die vor langer Zeit „in“ waren. Der Retro-Trend scheint alle fest im Griff zu haben. Aber warum fasziniert uns Retro so sehr?

Sehnsucht nach der guten alten Zeit.
Für diesen Trend und die Sehnsucht nach der guten alten Zeit gibt es eine ganz einfache Erklärung: Alles was Retro ist, erweckt in uns ein angenehmes Gefühl. Es versetzt uns in unsere Kindheit zurück und impliziert Sicherheit und Wärme. Außerdem ist das menschliche Gehirn so angelegt, dass es unangenehme Dinge verdrängt und die gute alte Zeit somit verklärt. Der Retro-Trend und die Liebe zur Nostalgie sind keine Erfindungen der Neuzeit. Menschen sehnten sich schon immer nach dem zurück, was in ihren Erinnerungen viel schöner war als das Jetzt.
  
Retro als Entschleuniger der Hektik.
Was macht Retro so attraktiv? In der heutigen Zeit entwickelt sich alles in einem rasanten Tempo. Ständig gibt es neue Technologien. Trends ändern sich täglich, manche stündlich. Diese Schnelllebigkeit ist auch eine Belastung und immer mehr Menschen sehnen sich nach Zeiten, in denen sie sich ohne das World Wide Web, Smartphones und Laptops zuhause noch geborgen fühlten.
Per Facebook in die Vergangenheit.
Obwohl alle Generationen ihre Jugend romantisieren, ist diese Retro-Welle erst durch die Generation Gen Y so richtig ins Rollen gekommen. Der Grund dafür: sie besitzen Smartphones, Tablets usw. und sind mit Facebook, Instagram und Twitter aufgewachsen. Das „Teilen“ ihrer Gedanken ist eine Selbstverständlichkeit. Also teilen sie ihre schönsten Erinnerungen munter im Netz und sorgen damit für ein neues Gemeinschaftsgefühl.

Mit den Schätzen der Kindheit zum Erfolg.
Natürlich nutzen auch Marketingexperten und Marken die Sehnsucht nach Altbewährtem und bringen die geliebten Schätze unserer Kindheit wieder auf den Markt. Große Marken beleben ihre Produkte im alten Design und schaffen so neue Verkaufsschlager. Die neueste Konsole von Nintendo zum Beispiel ist ein Remake des Klassikers „NES“ aus dem Jahr 1986 und findet reißenden Absatz. Die Lebensmittelindustrie verführt Kunden mit dem Geschmack der Kindheit in Form von Cola, Fanta & Co. im Retro-Design. Ganze Wohnungseinrichtungen werden hip auf Retro getrimmt, ganz gleich ob Tapeten, Möbel, Telefone – alles sieht aus wie aus Omas Wohnzimmer – herrlich old-fashioned und dabei total angesagt.
Mit Oma am Herd.
Die Autorinnen Stefanie Korn und Nadine Müller verraten uns im Interview, welche traditionellen Rezepte auch heute noch besonders heiß sind.
Ihr habt ein Kochbuch mit Omas Rezepten geschrieben.
Was hat euch dazu inspiriert?

Nadine: Der Wunsch, die Lieblingsgerichte aus unserer Kindheit auch weiterhin zu erhalten. Denn wir haben festgestellt, dass die klassischen Oma-Gerichte von früher heute kaum noch gekocht werden, weil unsere Omas selbst nicht mehr am Herd stehen. Uns war es wichtig, dass diese Rezepte nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb haben wir sie gemeinsam mit den Omas für das Kochbuch erstmals aufgeschrieben.
 
Was war das Spannendste, was das Schwierigste während der Umsetzungsphase?
Steffi: Etwas ganz Besonderes waren die Begegnungen mit den Frauen in ihren Küchen und die Geschichten aus ihrer Kindheit, die sie uns erzählt haben. Sie mussten mit den Lebensmitteln auskommen, die der eigene Bauernhof hervorbrachte und dabei viele Münder satt bekommen. Ganz ohne Kühlschrank, Supermarkt oder Küchenmaschine. Für uns heute unvorstellbar.
 
Nadine: Es war schwieriger als gedacht, Omas für unser Projekt zu gewinnen. Sie konnten gar nicht glauben, dass uns gerade die einfachen Gerichte und Geschichten von früher interessieren und dass wir es so genau wissen wollten. Diese Frauen kochen grundsätzlich nach Gefühl. Doch um die genauen Rezepte aufzuschreiben, mussten wir beim gemeinsamen Kochen eine Waage benutzen. Wenn wir da nicht schnell genug waren, landete der Schuss Milch im Teig und uns fehlte die Mengenangabe.
 
Was ist das Lieblingsrezept aus eurem Kochbuch?
Nadine und Steffi: Schöppklöß von Steffis Oma Hildegard.
 
Was bedeutet für Euch Kreativität?
Nadine: Kochen ohne Rezept. Mit dem, was der Kühlschrank und das Gewürzregal hergeben, ein leckeres Essen zaubern.
 
Steffi: Wenn es ums Kochen geht, dann bin ich ganz bei Nadine. Ansonsten ist Kreativität sozusagen „mein täglich Brot.“
Was macht ihr hauptberuflich?
Nadine: Ich bin Ernährungswissenschaftlerin und arbeite bei einer Krankenkasse. Aktuell bin ich allerdings in Elternzeit und kümmere mich um meinen kleinen Sohn.
 
Steffi: Ich bin freiberufliche Kommunikationsdesignerin und Art Direktorin. Tatsächlich war das Kochbuch ausschlaggebend dafür, mich selbständig zu machen.
 
Welche Rolle spielt Kochen für euch im Alltag? Auf was legt ihr dabei viel Wert?
Nadine: Eine große Rolle – ich esse gerne abwechslungsreich und wenn es geht, am liebsten warm. Seit ich für meinen kleinen Sohn koche, ist das Bewusstsein für ausgewogene Ernährung und frische Lebensmittel größer geworden. Ich versuche täglich Gemüse zu verarbeiten, wenn möglich saisonal und freue mich, wenn es vom Kleinkind angenommen wird und nicht nur Nudeln im Magen landen. Das ist die eigentliche Herausforderung.
 
Steffi: Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und hatte das Glück zu erfahren, dass nicht jedes Lebensmittel ständig verfügbar war. Ich achte daher auch heute noch, gerade bei frischen Produkten, auf Herkunft und Saisonalität. Zudem habe ich eine große Wertschätzung für Lebensmittel erfahren. Wie bei Oma wird auch bei mir jeder Rest noch irgendwie verwertet.
 
Was ist euer Lieblingswerkzeug?
Steffi: Ich liebe die alten Holzkochlöffel von meiner Oma, da hat auch jeder so seinen Verwendungszweck.
 
Nadine: Mein japanisches Küchenmesser. Das nehme ich sogar manchmal mit in den Urlaub. Für mich gibt es beim Kochen nichts Anstrengenderes als stumpfe Messer.
 
Warum habt Ihr Euch für ein Kochbuch entschieden und z.B. nicht für einen Blog?
Steffi: Bei diesem für uns sehr emotionalen Thema wäre das ein zu großer Widerspruch gewesen. Wir wollten etwas „Bleibendes von Wert“ schaffen. Zum einen für die nachfolgende junge Generation, zum anderen aber natürlich auch als Wertschätzung für unsere Großeltern-Generation. Diesem Anspruch konnte nur ein Buch gerecht werden, das man in der Hand halten kann, in dem man blättern kann. Wie früher.
 
Nadine: Dennoch waren Social-Media-Kanäle eine wichtige Plattform für uns. Unsere im Eigenverlag herausgegebene Kochbuchausgabe von „Mit Oma am Herd“ wurde durch Crowdfunding finanziert.
 
Eine zweite Auflage von „Mit Oma am Herd“ ist im Cocon-Verlag erschienen:
Stefanie Korn und Nadine Müller
Mit Oma am Herd
Rezepte aus dem Jossgrund im Spessart
ISBN 978-3-86314-314-5
188 Seiten, 24,80 EUR

www.cocon-verlag.de
www.mitomaamherd.de
facebook.com/mitomaamherd
Excited around the world.
Unsere Reisetipps.
Susanne Karcher: Lissabon. Street Art auf Schritt und Tritt.
Lissabon gehört mittlerweile zu den Trendmetropolen und zieht viele Millionen Besucher in seinen Bann. Weltberühmt ist die charmante Stadt für ihre Azulejos. Azulejos heißt übrigens Fliesen auf Portugiesisch. Man sieht sie an jeder Ecke, an Häusern, auf Parkbänken, in Metrostationen – einfach überall. Sie sind das Markenzeichen für die Stadt und machen einen Teil der speziellen Atmosphäre Lissabons aus.

Weitere Highlights sind die Miradores, die natürlichen Aussichtsplattformen, die wunderbare Ausblicke auf die Stadt bieten. Es gibt einige davon, denn Lissabon wurde auf 7 Hügeln erbaut. Doch über Azulejos und Miradores wurde schon viel geschrieben, denn sie machen diese Stadt so einzigartig.

Was mich aber neben diesen beiden Besonderheiten an Lissabon am meisten fasziniert hat, war die allgegenwärtige Street Art. Auf Schritt und Tritt findet man in dieser Stadt richtig tolle Graffitis. Auf den alten Mauern im Stadtviertel Alfama, neben Kulturdenkmälern wie dem Castelo, auf Kaimauern … einfach an jeder Ecke. Es ist wie eine kleine Entdeckungsreise und die Graffitis sind so schön wie vielfältig und individuell, und geben Lissabon ein ganz besonderes Flair. Insgesamt ist die Stadt ein toller Mix aus Alt und Neu, aus Kunst und Handwerk, aus Sehenswürdigkeiten und Nachtleben. Das kann man einfach nur erleben, also macht euch selbst ein Bild.
Jenny Valdeig: Malaysia, Langkawi. Brücke zum Paradies.
Südostasien ist ja bekanntlich eine Reise wert. Alles ist so beeindruckend anders… andere Kulturen, anderes Klima, anderes Essen, andere Mentalitäten. Aber etwas ganz Besonderes ist die malaiische Insel Langkawi. Sie ist sowohl Geopark als auch Naturparadies. Auf der Insel mit einer Länge und Breite von kaum 25 Kilometern bietet sich dem Betrachter eine paradiesische Vielfalt: Bezaubernde Strände, dichter Dschungel, Mangrovenwälder, Berge, Wasserfälle, wilde Affen und die freundlichen Inselbewohner unterschiedlichster Herkunft und Religionen.
 
Dem ein oder anderen ist Langkawi durch seine berühmte Sky Bridge eventuell ein Begriff. Die atemberaubende Fußgängerbrücke gehört mit 125 Metern Länge zu den längsten gebogenen Brücken der Welt und wird von nur einem einzigen 82 Meter hohen Mast gestützt. Wahrlich nichts für schwache Nerven. Wer sich allerdings traut, dem bieten sich atemberaubende Aussichten.
 
Um ein ganz besonderes Naturerlebnis genießen zu können, macht man noch eine Tour mit dem  österreichischen Naturführer Peter Höfinger in die Mangroven. Peter lebt seit 20 Jahren auf Langkawi und kennt die faszinierenden Mangroven wie seine Westentasche. Seine Tour ist eine Lehrstunde über das Ökosystem und gleichzeitig eine Entdeckungsreise in die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Mit anderen Worten: Langkawi ist mehr als nur eine Reise wert.

Sabine Breitwieser. Kolumbien. Ein Land wie Feuer und Wasser.
100 Jahre Einsamkeit, so lautet der berühmteste Roman des kolumbianischen Autors Gabriel Garcia Márquez. Und ungefähr so lange lag das Land im Dornröschenschlaf, denn wegen Guerillakämpfen und Kriminalität galt es als gefährlichstes Land der Welt. Inzwischen ist die Lage jedoch bedeutend sicherer. Das Land ist touristisch erwacht und präsentiert sich in all seiner Schönheit und kulturellen Vielfalt. Smaragdgrüne Andenkordilleren, Strände an der Karibik- und an der Pazifikküste, beeindruckende Kolonialstädte, Kunstschätze und Ausgrabungsstätten versunkener Indianerkulturen erwarten den Besucher.
 
Bogotá, die quirlige Hauptstadt in 2.700 Metern Höhe, lockt mit einem pulsierenden Nachtleben und dem denkmalgeschützten Kolonialviertel „La Candelaria“. Die koloniale Altstadt von Cartagena, der an der Karibikküste gelegenen Hafenstadt, ist Weltkulturerbe und beeindruckt mit prächtigen Palästen, verträumten Plätzen und einer imposanten Festungsanlage. Medellín, einst berüchtigt als Hochburg der Drogengewalt, bietet eine lebendige Club- und Künstlerszene, im Stadtzentrum können Skulpturen des weltberühmten Künstlers Fernando Botero bewundert werden. Ständiger Reisebegleiter ist die pulsierende kolumbianische Musik, die aus allen Lautsprechern tönt. Wer die überaus herzlichen, offenen und musikverrückten Kolumbianer näher kennenlernt, wird eine unvergessliche Zeit erleben und um zwei Dinge nicht herumkommen: Ein Tänzchen aufs Parkett zu legen und den Aguardiente, zu Deutsch: Feuerwasser, zu kosten. Von 100 Jahren Einsamkeit keine Spur.
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