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Blizzlicht 2/2017
Liebe Leserinnen und Leser,

Fake oder Fakt, fragt man sich oft, wenn man im Netz unterwegs ist. Fakt ist, dass die Unterscheidung von beidem immer schwerer wird. Wir möchten ein wenig Licht ins Dunkel bringen und haben uns Brandaktuelles zum Thema Klicks, Facts und Glück vorgenommen. So befassen wir uns mit den Risiken und Nebenwirkungen von Influencer Marketing und Sie erfahren, wie Sie Ihren Kunden durch Responsive Design entspanntes Surfen ermöglichen. Der Filmer Dennis Mill verrät, wie er Ideen und Fakten in kraftvolle Bilder packt und in unserem Lifestyle-Artikel erfahren Sie schließlich, wie Sie durch Verlassen Ihrer Komfortzone neue Welten erobern. Wir wünschen aussichtsreiche Perspektiven!
 
Ihr Excite-Team


Unsere Themen
Fake oder Fabelhaft? 
Die Macht der Influencer als neue Markenbotschafter.
Mit einem Klick Millionen neue Views und Likes gewinnen und damit neue potenzielle Kunden erreichen – welcher Marketer träumt nicht davon? Influencer Marketing ist längst wichtiger Bestandteil einer gelungenen Online-Kampagne. Populäre und einflussreiche Blogger und Youtuber werden von Unternehmen gezielt als Markenbotschafter genutzt, ob für Image-Kampagnen, Produkteinführungen oder Produkttests.
 
Millionen Blicke auf einen Klick.
Die Vorzüge dieses modernen Testimonial-Marketings liegen auf der Hand. Die Empfehlung eines Produkts durch eine vertrauenswürdige Quelle sorgt für Begehrlichkeit. Populäre Blogger wie Bibi (Bibis Beauty Palace), Gronkh oder die Lochis haben Millionen Follower und sorgen damit für märchenhafte Reichweiten. Die oft werberesistente junge Zielgruppe wird umworben, ohne dass es sich anfühlt wie Werbung. Vorausgesetzt, das Produkt passt zur Story des Influencers.
 
Vom Top zum Flop.
Aber Influencer Marketing birgt auch Risiken. Influencer sind auch nur Menschen, die vor Negativ-Schlagzeilen nicht gefeit sind. So holte sich Bloggerin Bibi üble Schelte bei ihren Fans, nachdem sie einen eigenen Song herausbrachte. Da wird das Top-Testimonial schnell zum Flop. Dazu kommt, dass Top-Blogger inzwischen ihren Wert kennen. Produkt- oder Markenplacements werden mit Preisen von 2.500 Euro und mehr gehandelt.
Aufstieg der Fake-Influencer.
Immer mehr Unternehmen greifen daher auf Micro-Influencer zurück. Sie besitzen weniger Follower, sind dafür aber auf eine Nische spezialisiert und gelten in ihrer Community als echte Experten. Im Prinzip eine gute Idee, allerdings erleben Twitter und Instagram zur Zeit einen enormen Aufstieg von Fake-Influencern, die das System gezielt betrügen, um bei Werbetreibenden abzusahnen. Mithilfe spezieller Dienste werden massenhaft Follower generiert und künstliches Engagement erzeugt. So hat die Bloggerin Nicole S. einem der Top 10 Influencer für Luxusreisen nachgewiesen, Likes und Tweets zu faken, um kostenlose Hotelaufenthalte zu ergattern. Nicht in jedem Fall ist die Bindung an einen Influencer also fabelhaft.

Wichtig ist es, gründlich zu recherchieren, ob die gewünschten Influencer auch auf anderen Kanälen so viele Anhänger haben. Follower und Kommentare auf Blogs etwa lassen sich nicht so simpel faken wie auf Instagram. Im Zweifel ist eine gezielt platzierte Anzeige im richtigen Umfeld dann doch die sinnvollere Investition.
Responsive Design.
Nice to have oder notwendig?
Die Nutzerzahlen von mobilen Endgeräten steigen kontinuierlich. Preisvergleiche, Informationsrecherchen, Käufe – all das findet zunehmend online statt. Jedes Gerät ist anders konfiguriert. Responsive Webdesign spielt die jeweils optimale Version der Webseite aus, sodass die Nutzung auf Smartphone, Tablet oder Laptop ganz bequem ist.

Nutzerfreundlichkeit ist Key.
Ihre Website ist und bleibt das Aushängeschild für Ihr Unternehmen. Wenn sich hier zu viele Barrieren auftun, klickt der Nutzer schnell weiter und die Konkurrenz freut sich. Responsive Design ist so gesehen nicht nur gelebter Kundenservice, der dem Nutzer Wohlfühl-Surfen bietet, sondern auch entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Usability als Ranking-Kriterium.
Benutzerfreundlichkeit und sinnvoller Content sind Key-Elemente einer guten Webseite. Das hat auch die Suchmaschine Google verstanden und die Kompatibilität von Websites als Rankingfaktor gelistet. Das bedeutet, dass Responsive Design fester Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist. Webauftritte, die den Nutzer durch schlechte Darstellungen „verprellen“, werden negativ bewertet. In Anbetracht dessen ist Responsive Design eben viel mehr als ein „Nice to have“, sondern wohl eher eine dringende Notwendigkeit.  

Werfen Sie einen Blick auf Ihre Webseite.
Erfüllt Ihr Internetauftritt diese Kriterien? Wenn nicht, wird es Zeit für einen Relaunch. Wir raten dringend davon ab, in stetige Anpassungen und Umstrukturierung der alten Website zu investieren, weil sowohl der personelle als auch der finanzielle Aufwand den eines grundlegenden und effizienten Relaunchs schnell übersteigt. Setzen Sie – wie beim Hausbau – auf einen soliden Neuanfang mit einem zukunftsfähigen Fundament. Ihr Unternehmen ist es wert.
Augen auf!
Filmemacher Dennis Mill verpackt Ideen in starke Bilder.
Was bedeutet für dich als Kameramann Kreativität?
Für mich persönlich bedeutet Kreativität das Geschriebene in Bildern darzustellen. Man bekommt ein Drehbuch, das die Geschichte beschreibt. Orte, Räumlichkeiten, Tageszeiten, Dialoge, Charaktere und jegliche Handlungen werden beschrieben. Meine kreativen Mittel sind die einzelnen Szenen, die ich in überlegte Einstellungen auflöse. Hier ein Beispiel: Die Hauptperson hat gerade per Telefon erfahren, dass sich ihr Freund von ihr trennt. Nach dem Telefonat beobachtet sie vom Küchenfenster aus das Menschentreiben auf der Straße. Szenisch könnte man das so darstellen, dass drinnen, bei der Frau, die Stimmung trüb und grau ist, während draußen für die Menschen die Sonne scheint. Damit kreiert man einen Kontrast zwischen der Frau und dem Rest der Welt. Neben der Kamera selbst spielen Licht und Farben, das komplette Szenenbild und unzählige weitere Mittel eine entscheidende Rolle, die dem Film einen sogenannten „Look“ geben.
 
Worin liegt für dich in deinem Beruf das Besondere?
Kein Projekt gleicht dem anderen. Jeder Film ist anders und einzigartig. Das Team aus Tonmann, Szenenbild, Oberbeleuchter, Kamera-Assistent etc. wechselt und man muss sich immer wieder auf neue Menschen einstellen. Als Freiberufler bin ich zudem oft unterwegs und drehe an den verschiedensten Orten der Welt. Ich persönlich könnte zum jetzigen Zeitpunkt niemals Jahre lang im selben Büro mit denselben Menschen zusammenarbeiten und genieße die Vielfalt meines Berufs. Es besteht so gut wie keine Routine und das macht den Beruf sehr abwechslungsreich und spannend. Und Teamwork ist sowieso immer gefragt, man trifft ständig neue Menschen, die alle die gleiche Leidenschaft teilen.
 
Was inspiriert dich?
Filme schauen, Filme schauen und nochmals Filme schauen. Aber auch Fotografien in Zeitungen, Magazinen oder auch Kunstausstellungen inspirieren mich immer wieder zu neuen Ideen für die Bilder und Stimmungen in meinen eigenen Filmen.
 
Hast du beim Lesen eines Drehbuchs/einer Story schon genaue Vorstellungen?
Ja, eigentlich fast immer. Jedes Mal wenn ich ein neues Drehbuch bekomme, entstehen beim Lesen bereits erste Bilder im Kopf. Ich sammle meistens erst mal Moodbilder und stelle diese dann zusammen mit meinen Ideen dem Regisseur vor, um dem Film eine visuelle Sprache und einen einheitlichen „Look“ zu geben.
 
Wie verleihst du einem Film deine persönliche Note?
Ich glaube, dass jeder Kameramann irgendwie seinem Film seine persönliche Note verleiht. Jeder hat spezielle Vorstellungen und Bilder im Kopf, die er dann realisiert. Wie schon oben beschrieben, versuche ich mir selber immer die Frage zu stellen, warum steht die Kamera jetzt hier oder da? Warum macht die Kamera jetzt diese Bewegung? Ich überlege, welche Kamerafahrt wirklich Sinn macht und die Intention der Szenen verstärkt, statt einfach unüberlegt eine willkürliche Kamerafahrt zu erstellen, damit das Bild nicht langweilig wird und durch die Bewegung eine angebliche größere Dynamik entsteht. Manchmal ist weniger einfach mehr.
 
Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus? Gibt es den überhaupt?
Nein, es gibt keinen typischen Arbeitstag. Jeder Film ist unterschiedlich und dadurch ist auch jeder Arbeitstag verschieden. Was definitiv an jedem Drehtag gleich ist, ist die lange Arbeitszeit. Filme machen ist nicht einfach und sehr anstrengend. An einem normalen Drehtag sind es schnell mal eben 11–14 Stunden und man hat am Ende des Tages maximal 4 Minuten an Material gedreht hat, das dann später im Film auch zu sehen ist.
 
Was ist der beste/schwierigste Moment bei einem Filmdreh?
Abgesehen von der aufwendigen und intensiven Vorbereitungsphase ist immer der erste Drehtag der schwierigste. Dieser entscheidet meist über den kompletten Drehverlauf. Wenn der nicht richtig sitzt oder die Arbeitszeiten schon nicht eingehalten werden können, zieht sich das nicht selten durch den kompletten Film und es ist schwierig das Ruder wieder herumzureißen. Eine sehr genaue Vorbereitung und ein Plan B sind daher das A und O.

Der beste Moment bei einem Filmdreh ist für mich immer das große Finale, endlich den fertigen Film sehen. Ich bin jedes Mal wahnsinnig aufgeregt, wenn man den fertigen Film, an den man bis zu einem Jahr gearbeitet hat zum ersten Mal dem Publikum zeigt. Das Schöne am Filme machen ist, egal wie lange, wie gut oder wie schlecht eine Produktion gelaufen ist, es ist immer ein Ende in Sicht und man hat ein fertiges Produkt, das man auf der Leinwand sehen kann. Und wenn der Film dann auch noch gut ankommt, sind sämtliche Strapazen fast vergessen.
 
Hast du ein Vorbild und wenn ja, warum diese Person?
Ich habe nicht den einen besonderen Kameramann oder Regisseur, der mein absolutes Vorbild ist. Es sind eher einzelne Filme – egal ob von bekannten Hollywood-Filmemachern oder von Filmstudenten – die mich immer wieder begeistern.
 
Welchen Film hättest du gerne selber gedreht?
Da gibt es etliche Filme. Aber wenn ich mir jetzt einen aussuchen müsste, dann würde ich mir meinen Kindheitstraum erfüllen und Indiana Jones nehmen.
 
Was ist dein Lieblingsfilm und was fasziniert dich daran?
Ich habe nicht wirklich Lieblingsfilme. Ich bin in einer Generation groß geworden, wo Hollywood-Filme wie Indiana Jones, Jurassic Park, Back to Future oder Star Wars auf den Leinwänden der Welt zu sehen waren und mich schließlich auch zum Filmen brachten. Mich begeistern im Grunde Filme, die emotional berühren, die mich mitfiebern lassen und mit denen ich mich identifizieren kann. Wenn ich im Kino sitze und für einen kurzen Moment in dieser Welt dabei sein darf. Für mich sind gute Filme die Filme, bei denen ich als Filmemacher selber vergesse, auf Einstellungen und Szenen zu achten und am Ende das Thema oder der Konflikt Gesprächsstoff bietet.
 
Filmausschnitte zu sehen unter: www.dennismill.de
Raus aus der Komfortzone.
Gewinnen Sie neue Lebensperspektiven, indem Sie alte Gewohnheiten entmachten. 
Die Macht der Gewohnheit vereinfacht unseren Alltag. Kennen Sie das? Es ist Freitagabend, anstrengende Woche, und dann diese Geburtstagsparty, mit Leuten, mit denen man eigentlich nichts anfangen kann. Hingehen? Och nö, Couch, Glotze, hab ich mir verdient. Die eigenen vier Wände beruhigen. Hier ist alles vertraut. Nichts, das einen ablenkt. Routinen sind angenehm, machen das Leben aber auch langweiliger.
 
Es geht ums pure Überleben!
Im Grunde sind Gewohnheiten ein Urinstinkt: Es geht ums reine Überleben! Das limbische System in unserem Gehirn will nur unser Bestes. Nämlich uns vor potentiellen Gefahren des Ungewohnten zu schützen. Unbekannte Situationen bedeuten Veränderung und im schlimmsten Fall: Gefahr! Gewohnheiten bedeuten Sicherheit. 
Abenteuer Alltag.
Früher, im täglichen Kampf ums Überleben, war dieser Mechanismus unabdingbar. Doch heute, wo nicht hinter jeder Ecke ein Säbelzahntiger lauert, hindert er uns daran, neue Erfahrungen zu machen. „If you want something you’ve never had, you must be willing to do something you’ve never done”, sagte Thomas Jefferson, 3. Präsident und Gründervater der Vereinigten Staaten. Dabei geht es gar nicht darum, sich todesmutig mit einem Fallschirm in die Tiefe zu stürzen. Sondern einfach mal den Schritt aus vertrautem Terrain zu wagen und sich auf die kleinen Abenteuer des Alltags einzulassen.
 
Wagen Sie sich in unbekannte Welten.
Sie mögen klassische Musik? Besuchen Sie doch mal ein Heavy Metal Konzert! Fahren Sie mit der U-Bahn bis zur Endstation und gehen Sie dort spazieren. Schalten Sie Ihr Navi aus und biegen Sie links ab, anstatt rechts. Und die Person am Nachbartisch in Ihrem Lieblingscafé hat bestimmt eine bewegende Lebensgeschichte zu erzählen. Auf diese Weise erobern Sie ganz spielend neue Welten. Das inspiriert und erweitert den Horizont. Und die Party, auf die man anfangs eigentlich nicht wollte, verlässt man mit einem tiefen Glücksgefühl. Als letzter natürlich.
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