DIVI Newsletter 6/2016


HOT Topics auf dem DIVI Kongress 2016
Postextubation High-Flow Nasal Cannula vs Noninvasive Ventilation...

Effect of Hydrocortisone...
Conservative versus Conventional Oxygen Therapy...
Clinical Documentation Challenge PDMS 4.0
Forschungsförderpreis Delir-Management
Neu!
LIMITIERTE KARTEN: DIVI Get-Together im THE ROOM

DIVI 2016 Hauptprogramm jetzt als E-Book

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Wissenschaftliches Programm

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Zertifizierung

Der DIVI 2016 wurde mit insgesamt 18 Fortbildungspunkten anerkannt.

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DIVI Get-Together

Kommen und feiern Sie mit uns am 1. Dezember 2016 im THE ROOM!

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DIVI Charity Walk and Run 01.12.2016, 07:30 Uhr

Auch in diesem Jahr wird der DIVI Charity Walk and Run zugunsten des Kinderhilfe Organtransplantation KiO e.V. stattfinden.

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Angebot der Deutschen Bahn

Mit der Bahn ab 99 € zum 16. Kongress der DIVI!

Weitere Informationen zum Veranstaltungsticket finden Sie
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Lufthansa Sondertarife

Als Airline Partner bietet Lufthansa vergünstigte Flugpreise und Sonderkonditionen für Teilnehmer des DIVI 2016.

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HOT Topics auf dem DIVI Kongress 2016

Sehr geehrte Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer,

in der HOT TOPICS Sitzung am Freitagnachmittag (02.12.2016) von 16:30 - 18:00 Uhr werden topakuelle intensivmedizinische Studien von renommierten Erstautoren vorgestellt. Alle vorgestellten Studien sind hochrelevant und werden in JAMA publiziert.

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Postextubation High-Flow Nasal Cannula vs Noninvasive Ventilation
- A Randomized Clinical Trial


Prof. Dr. Gonzalo Hernandez (Toledo, Spanien)

  In zunehmendem Maße wird in Krankenhäusern, insbesondere auf Intensivstationen, eine besondere Form der Sauerstofftherapie, die sogenannte “High-Flow-Sauerstofftherapie“ (HFNC) eingesetzt.
Dabei wird erwärmter und befeuchteter Sauerstoff mit hohen Flussraten über eine spezielle Nasenkanüle appliziert. Hierdurch können Flussraten bis zu 60 l/Minute eingesetzt werden, oftmals gelingt so eine bessere Oxygenierung bei Patenten mit respiratorischer Insuffizienz.
Die Studie vergleicht in einem multizentrischen, randomisierten Design den Effekt der High-Flow-Sauerstofftherapie mit nichtinvasiver Beatmung bei 604 Patienten nach Extubation.
Effect of Hydrocortisone on Development of Shock Among Patients With Severe Sepsis
- The HYPRESS Randomized Clinical Trial

Die Therapie mit Hydrocortison wird derzeit nur im therapierefraktären septischen Schock zur Kreisaufstabilisierung empfohlen. Neuere Daten bei Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie belegen eine präventive Wirkung von Hydrocortison.
Bei der deutschen HYPRESS-Studie handelt es sich um eine randomisierte doppel-blinde, Placebo-kontrollierte Multicenterstudie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit von Hydrokortison zur Prävention der Entwicklung des Schocks innerhalb von 14 Tagen (primärer Endpunkt) bei einem gemischten Patientenkollektiv mit schwerer Sepsis infolge nosokomialer oder ambulanter Pneumonie, abdomineller Sepsis oder anderer Ursachen. HYPRESS wurde vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und in Kooperation mit dem BMBF Kompetenznetz Sepsis (SepNet) an 380 Patienten in 34 Zentren in Deutschland durchgeführt.

 


PD Dr. Didier Keh (Berlin)

Conservative versus Conventional Oxygen Therapy on Mortality Among Patients in an Intensive Care Unit
- The OXYGEN-ICU Trial


Prof. Dr. Massimo Girardis (Modena, Italien)

 

Obwohl eine Sauerstofftherapie bei vorliegender Hypoxämie in Notfallsituationen lebensrettend sein kann, sind auf der anderen Seite auch schädigende Effekte hoher Sauerstoffkonzentrationen (Sauerstofftoxizität) bekannt.
Mehrere Studien konnten in den letzten Jahren nachweisen, dass eine Hyperoxie bei verschiedenen Subgruppen kritisch kranker Patienten mit einer erhöhten Mortalität assoziiert ist. Die Auswirkungen verschiedener Oxygenierungsziele der Sauerstofftherapie bei Intensivpatienten wurden nun von der Arbeitsgruppe um Massimo Girardis aus Modena in Italien im Rahmen der monozentrischen, prospektiv-randomisierten „Oxygen-ICU“ Studie überprüft. Dabei wurden 480 Intensivpatienten, deren Intensivaufenthaltsdauer 3 Tage überschritt, entweder in eine konventionelle konventionelle Gruppe mit einer liberalen Sauerstoffgabe (SpO2 Ziel 97-100%, paO2 bis 150mmHg) oder in eine konservative Gruppe mit einer restriktiven Sauerstoffgabe (paO2 Ziel 70-100mmHg entsprechend einer SpO2 von 94-98%) randomisiert.
Die Ergebnisse sind überraschend und werden vom Erstautor vorgestellt.

DIVI Clinical Documentation Challenge PDMS 4.0

Wie in den letzten Jahren findet auch auf der diesjährigen Jahrestagung der DIVI eine Clinical Documentation Challenge (CDC) statt. Das Schwerpunktthema für die 6. DIVI CDC mit dem Titel „PDMS 4.0“ wird der „Unique Selling Point“ der vorgestellten Produkte sein, der die Firma als PDMS Hersteller „fit“ für die  Zukunft macht. Nur ein Stichwort soll hier z.B. IoT sein. Was macht das System besonders? Wodurch hebt sich der Hersteller von den Mitbewerbern am Markt heute schon oder zukünftig ab?

Neben einer kurzen Demonstration von Basisfunktionalitäten kann der Hersteller so eindrücklich wie möglich EINEN Aspekt des Systems darstellen, der das System einzigartig macht und das PDMS 4.0 auszeichnet. Das diesjährige Szenario wurde von den Mitgliedern der DIVI Sektion IT & Medizintechnik, sowie von der AG Klinische Arbeitsplatzsysteme erstellt.





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Forschungsförderpreis Delir-Management

Das Delir ist ein nahezu vollständig unverstandenes Krankheitsbild. Forschung ist hier dringend notwendig. Anlässlich des diesjährigen DIVI-Kongresses startet deshalb eine Initiative, um Forschungsprojekte in diesem Bereich zu fördern.

Die DIVI und das Unternehmen Philips loben für 2017 einen Forschungsförderpreis Delir-Management aus. Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt die DIVI die wissenschaftliche Begutachtung der Bewerbungen und die Auswahl des Preisträgers. Philips stiftet das Preisgeld von 10.000 € und unterstützt die Kommunikation zu dem Projekt.

Der Forschungsförderpreis Delir-Management richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die bereits erste Arbeiten veröffentlicht haben und Forschungsvorhaben in den Bereichen Delir-Management, Delir-Screening oder nicht-pharmakologische Delir-Prävention planen.

Details für eine Bewerbung werden im kommenden Jahr auf der DIVI-Homepage veröffentlicht. Erstmalig verliehen wird der Preis im Rahmen des DIVI-Kongresses 2017.

Neu!

E-Poster

Auf dem diesjährigen Kongress sind alle Posterpräsentationen ausschließlich in elektronischer Form ausgestellt. Sie finden alle Poster an 6 Terminals als digitale Anzeige sowie auf 10 iPads, welche in der Posterlounge in der Industrieausstellung in Halle H zur Verfügung stehen werden.

Voting und TED-Sitzungen

Für Fortbildungen und TED-Sitzungen hat die DIVI ein besonderes Format vorgesehen, in dem Sie als Teilnehmer per Voting-System durch Fragen interaktiv mit einbezogen werden. In den Sälen C, G1 und G2 steht dieses System zur Verfügung. Achten Sie im Programm auf das Voting-Zeichen (Bild rechts).

Sie können Ihre Stimme ganz einfach vor Ort per App* über Ihr eigenes Smartphone abgeben.


*Die DIVI 2016 App wird in Kürze in den Stores zum Download verfügbar sein. (Suchwort: DIVI 2016)

Get-Together im THE ROOM
Achtung: limitierte Karten!

RUN

 

Donnerstag, 01.12.2016
Einlass: 19:30 Uhr

Ein Höhepunkt des Kongressdonnerstages findet nicht IM Congress Center Hamburg statt, sondern direkt daneben im Untergeschoss des angrenzenden Radisson Hotel: das Get-Together im THE ROOM. Die DIVI lädt zur jährlichen Kongressparty ein.

>>> weitere Informationen und Tickets

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Veranstalter:
Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.
Luisenstraße 45
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 30 4000 5607
Fax: +49 (0) 30 4000 5637
www.divi.de

Kongresssekretariat:
c/o K.I.T. Group GmbH
Association & Conference Management
Kurfürstendamm 71
10709 Berlin
Tel: +49 (0) 30 24603-0
Fax: +49 (0) 30 24603-200
E-Mail: divi2016@kit-group.org
www.divi2016.de
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Representative Offices:
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Geschäftsführer: Jocelyne Mülli und Willy E. Kausch
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